Sonntag, 5. April 2020

Palmsonntag 05.04.2020 - St. Clemens, Süchteln


In der Coronakirse ist es plötzlich möglich, die Urchristliche Zelebrationsrichtung "ad Orientem".
Ad orientem (lat. ad orientem solem‚ „in Richtung auf die aufgehende Sonne“)  bezeichnet in der christlichen Liturgie eine Gebetsrichtung, insbesondere des Zelebranten am Altar. 
 
St. Clemens ist so gebaut, dass der Altar in Richtung Osten steht. Diese Ausrichtung nach Osten bezeichnet man als Orientierung, denn der Osten heißt ja lateinisch Orient. Hinter diesem Brauch verbirgt sich eine schöne Symbolik von bleibender Bedeutung.

Christliches Beten und Hoffen hat immer eine ganz konkrete Richtung, nämlich ad Dominum, d. h. zum Herrn hin. Wie sich aber inner­lich das Herz des Betenden und die Sehnsucht des Hoffenden auf Christus hin ausrichten, so war es für das frühe Christentum selbstverständlich, auch äußerlich nach Osten hin zu beten. Die Ausrichtung nach Osten meint also zugleich eine äußere und eine innere Richtung.


 „In der Hoffnung, das gleiche Ziel zu erreichen, gemeinsam in die gleiche Richtung schauen“.

 






Mittwoch, 4. September 2019

360° Heiligenberg Süchteln - Rundgang an der Irmgardiskapelle

Am heutigen 4. September dem Festtag der Heiligen Irmgardis, schalten wir den virtuellen Rundgang 360° an der Irmgardiskapelle frei. HIER

Hochbedauerlich ist es, dass in 2019 die Irmgardisoktav vom 07. bis 15. September nicht auf dem Heiligenberg stattfinden wird. Wegen der andauerenden Trockenheit und dem dadurch möglichen plötzlichen Astbruch von Bäumen, findet die Irmgardisoktav in der Pfarrkirche St. Clemens statt. Das Oktavprogramm mit den Messzeiten hier .
  
Die Irmgardiskapelle ist an den Oktavtagen dennoch jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr geöffnet!

Sollten Sie es in dieser Zeit nicht schaffen das Heiligtum von Süchteln aufzusuchen, haben sie jetzt die Möglichkeit, den Heiligenberg und die Irmgardiskapelle virtuell zu erkunden und vor dem Altar der Kapelle zu verweilen!


Special thanks go´s to Wayne !
Thanks a lot for your technical support to make this virtuell tour possible for us!

Freitag, 23. August 2019

Graböffnung der Heiligen Irmgardis 2019

Da in diesem Jahr der 4. September auf einen Wochentag fällt, werden im Kölner Dom mehrere Heilige Messen in der Agnes-Kapelle gefeiert. Das ist die Seitenkapelle des Doms in der die Heilige Irmgardis beerdigt ist, wie schon hier berichtet.

Weiter Informationen zu den Gottesdienstzeit im Kölner Dom entnehmen sie hier:








Sonntag, 5. Mai 2019

Himmelsblüte



Ipsa me deduxerunt et adduxerunt in montem sanctum tuum et in tabernacula tua.

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Daß sie zu Deinem heiligen Berg mich leiten und mich führen in Dein Zelt.

Donnerstag, 4. April 2019

Mittwoch, 13. März 2019

Die Töchter vom "Heiligen Kreuz" verlassen die Stadt

Das Leben der Heiligen Irmgardis ist zutiefst mit dem Haus Aspel bei Rees verbunden. Dass dort ein Orden gegründet im 19. Jahrhundert und bis heute Bestand hat, ist den wenigsten bekannt. Die "Töchter vom Heiligen Kreuz" hier hatten sogar eine Niederlassung in Düsseldorf gegründet. Mussten diese aber jetzt wegen "Überalterung" verlassen und nach Aspel ins Mutterhaus zurückkehren. So berichtet die RP am 11.01.2019 hier.

Und so ist wieder ein Kloster geschlossen! "Business as usual" möchte man meinen, in den Tagen der großen Krise der katholischen Kirche. Wieder ist ein Stück des Christlichen Abendlandes für immer weg. Ohhhh Pardon, das dürfen wir ja nicht mehr sagen, wie dieser hohe deutsche Krichenfürst meint, hier.


RP-Düsseldorf  11.01.2019

In Düsseldorf ist das Leben und Wirken von Schwester Emilie Schneider mit dem Theresienhospital eng verbunden. Schwester Emilie Schneider war dort in Düsseldorf 1852 die erste Oberin und gilt als "moderne Mystikerin". Prägend für Schwester Emilie war eine Frömmigkeit, die ihre Kraft aus der Heiligen Messe schöpfte. In ihrer mystischen Verbundenheit mit Christus erkannte sie in den armen und notleidenden Menschen den leidenden Herrn, deshalb war sie in der Armenfürsorge aktiv. Auch hier finden sich wieder Parallelen zum Leben der heiligen Irmgardis.




Dort ist auch nach ihr der Emilie-Schneider-Platz (Altstadt) benannt worden. Emilie Schneider wurde in der Josephskapelle am Theresienhospital in Düsseldorf bestattet.
Josephskapelle und ehemaliges Theresienhospital in Düsseldorf
In der Ordensgeschichte des Ordens der "Töchter vom hl. Kreuz" ist zu lesen hier,
Johanna Haze (späterer Ordensname: Mutter Maria Theresia), die 1782 in Lüttich geboren wird, mit drei gleichgesinnten Frauen eine Kommunität in Lüttich gründet und karitativ arbeitet (Armenschule, Betreuung von Hilfsbedürftigen usw.). Dies ist die Keimzelle der späteren Ordensgemeinschaft der "Töchter vom hl. Kreuz", deren offizielle Gründung in das Jahr 1833 (8. September) fällt.


Sie arbeitet mit ihren Gefährtinnen in den Elendsvierteln der Industriestadt Lüttich, sorgt sich um die Straßenkinder, vermittelt ihnen die Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen), holt junge Mädchen von der Straße und gibt ihnen Nähunterricht, damit sie einen Broterwerb erlernen. Grundprinzip der Ordensgründerin ist die tätige Nächstenliebe in der Nachfolge Christi - dem Einzelnen zugewandt.

Im Laufe der Zeit expandiert der Orden sehr stark. Die Schwestern arbeiten im Wesentlichen in der Krankenpflege, der Sozialarbeit und Erziehung, besonders bei Mädchen und Frauen. Sie werden von Städten und Gemeinden angefragt, um in sozialen Brennpunkten zu helfen (Kinder-, Mädchen- und Frauenverelendung, Prostituierte, Gefängnisse), um menschliches Leid zu mindern. In den Kriegslazaretten des 19. und 20. Jahrhunderts pflegen sie die Kranken und Verletzten.

1862 gehen Schwestern nach Indien und später nach Pakistan, 1863 und in den Folgejahren nach England, Irland, Italien, Kalifornien/USA, Brasilien und 2000 von Indien aus nach Kamerun. 
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Im RP-Artikel vom 11.Januar ist zu lesen: "Da den Töchtern vom Heiligen Kreuz der Nachwuchs fehlte, wurde das Theresienhospital 2007 abgewickelt, das Interieur versteigert. Das wuchtige Hospitalgebäude in bester Wohnlage wurde zur Kameha Residence mit 54 Lifestyle-Apartments umgebaut. Nur die Josephskapelle blieb vom Verkauf ausgenommen und wird noch heute für kirchliche Zwecke genutzt."

Man beginnt zu erahnen wie tief die Krise der Kirche ist. Ob den letzten Schwestern klar ist, wie weit sie sich selber von Ihrem eigenen Orden entfernt haben und somit auch vom christlichen Abendland?