Mittwoch, 30. Januar 2019

Andenken an die heilige Mission 1923 - Pfarrkirche zu Süchteln


 Andenken an die heilige Mission

 in der Pfarrkirche zu Süchteln

vom 28. Januar bis 11. Februar 1923 durch 

Priester der Gesellschaft Jesu


Heilige Mission 1923

Diene Gott, das ist dein Ziel auf Erden. Ge-
schaffen von Gott, bist du auch das Eigentum 
Gottes, bist für Gott. "Fürchte Gott und
halte seine Gebote, das ist der ganze Mensch."

Durch diesen Dienst Gottes sollst du deine uns-
sterbliche Seele retten für den Himmel; die
Seele gerettet, alles gerettet; die Seele ver-
loren, alles verloren "Was nützt es dem
Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt,
an seiner Seele aber Schaden leidet?

Darum meide die Todsünde, das größte, ja,
das einzige Übel. Fliehe auch die nächste Ge-
legenheit von der Sünde, denn "wer die Gefahr
liebt, kommt darin um." 

Um dich vor der Sünde zu bewahren, befolge
den Rat des hl. Geistes: "Gedenke deiner
letzten Dinge, und du wirst in Ewigkeit nicht
sündigen." Denke an deinen Tod und bereite
dich durch ein christliches Leben auf einen
guten Tod vor; denke an das strenge Gericht,
an die Ewigkeit im Himmel oder in der Hölle.

Vor allem fliehe jene Sünden, derenthalben die
meisten Seelen verloren gehen: Ungerechtig-
keit, Lieblosigkeit, Unlauterkeit und Trunk-
sucht: "Täuschet euch nicht! Weder die Ehe-
brecher, noch die Unkeuschen, noch die Diebe,
noch die Geizigen, nocch die Trinker werden
das Reich Gottes besitzen."

Kinder: "Ehret Vater und Mutter."

Jüngling, Jungfrau: "Gedenke deines Schöpfers
in den Tagen deiner Jugend." Vor allem
bewahret sorgfälltig eure Standestugend, die 
Herzenreinheit: "O wie schön ist ein keusches
Geschlecht!" Seid vorsichtig mit den Augen, 
behutsam im Umgange, gehet keine Freund-
schaft ein mit glaubens und sittenlosen Men-
schen; flieht gefährlichen Vergnügen; meidet




  
 das Lesen solcher Bücher und Blätter, welche 
Religion und gute Sitten gefähreden; duldet
keine unlauteren Reden: schließt keine Be-
kanntschaft ohne ernstliche Absicht und ohne
 Ausicht auf baldige Verehelichung; um keinen
Preis gehet eine gemischte Ehe ein.

Ehegatten, Eltern: haltet in Treue, Reinheit
und Liebe den Bund, den ihr am Altar ge-
schlossen. "Erziehet eure Kinder in der Lehre
und Zucht des Herrn." Seid ihnen mit Wort und
Tat Führer auf dem Wege zum Himmel.

Herrschaften, Arbeitgeber: "Gebet den Knechten,
was recht ist und billig, wissend, daß auch ihr
einen Herrn im Himmel habet!"

Dienstboten, Arbeiter: Seid redlich im Handel
und Wandel, zufrieden mit eurem Stande,
fleißig und gewissenhaft bei der Arbeit. Ver-
ichtet dieselbe im Stande der heiligmachenden
Gnade und mit reiner Meinung. 

Übe dich in standesmäßiger Tugend nach dem
Vorbilde des göttlichen Heilandes: "Es ist  
kein anderer Name den Menschen gegeben,
wodurch ssie selig werden, als der Name Jesus."

Leide mit Geduld und Ergebeung, was Gott 
schickt: "Wer mein Jünger sein will, verleugne
sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge
mir nach."

Beginne und schließe keinen Tag ohne Gebet,
besonders bete in der Versuchung; wohne so
oft du kannst auch an Werktagen der hl. Messe
andächtig bei. Den Sonntag heilige durch 
Gebet und durch Anhörung des Wortes Gottes.

Empfange oft, aber stets gut, die hl. Sakramente
der Buße und des Altares. Vor allem
hattest du das Unglück gehabt, in eine schwere
Sünde zu fallen, nahe dich sobald als mög-
lich dem Richterstuhl der Buße.



Verehre kindlich die hl. Gottesmutter Maria;
in jeder Versuchung und Seelennot fliehe voll
vertrauen unter ihren mütterlichen Schutz.
"Sei getreu bis in den Tod, und ich will dir
die Krone des geben."
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Gebet um die Gnade der Beharrlichkeit.
Gütiger Gott, mit Deiner Gande habe ich zur
Zeit der hl. Mission viele gute Vorsätze gefaßt.
Hilf mir, daß ich dieselben auch treu und standhaft
ausführe.- Ich habe mir vorgenommen, die Sünde
und alle nächste Gelegenheiten dazu sogfälltig zu 
meiden; ich bitte dich, laß mich stets mehr die
häßlichkeit und Strafwürdigkeit der Sünde erkennen!
- Ich habe mir vorgenommen, die Lauigkeit als 
die gefährliche Krankheit meiner Seele zu fürchten.
Erhalte mir den Willen, immer eifriger an Deiner
Ehre und meinem Seelenheile zu arbeiten!- Ich 
habe mir vorgenommen, in treuer Nachfolge des
Heilandes, der für mich der Weg, die Wahrheit und
 das Leben ist, besonders meine Standestugenden zu
üben, meine Standespflichten treu zu erfüllen und 
alles Widerwärtige dabei im Geiste der Buße ge-
duldig zu ertragen. Verleihe mir dazu den nötigen
Starkmut! - Ich habe mir vorgenommen, alle
Mittel zu einem gottgefälligen Leben standhaft an-
zuwenden, besonders aber die hl. Sakramente öfter 
zu empfangen und die Gebote der Kriche treu zu 
beobachten. Gib mir, O Gott, um der Verdienste 
Christi willen und durch die Fürbitte Mariens diesen
meinen Vorsätzen, frei von aller Menschfurcht
getreu zu bleiben bis in den Tod! Amen.

--> J.H.S- <--

Mit Druckerlaubnis des Erzb. Ordinariats Cöln.
B.Kühlen, M.Gladbach





Freitag, 7. September 2018

Zint Irmgard.


Zint Irmgard.
Hüer, nou lütt allwärr dat Klöckske,
On röp dich so deän Helligeberg.
Komm, komm, so klenk öt joe all emmer,
Besöek Zint Irmgard op deäm Berg.
Böß du e Söitelsch Kenk geblieve,
dann tröck öt dich na die Oktav,
Oem doe Zint Irmgard te veriehe,
Wie du öt fröiher dengs so brav.
An Motters Honk bös du gestiege
Als Kenk gonz kleän all na deäm Berg,
Oem die Pktav doe möt te fiere,
Woers du och möig doebej jonz ärg.
Dröm hoen öt bej, wat man dich lieret,
Lot net vergäß dat Klöckske klenge.
Zeig`dankbar dich för all deä Seäge,
Deä öt os Heimat noch wörd brenge.
Bliev treu din Heimat, ewig leeve,
On wonns du noch soweit dervan.
Zint Irmgard wörd dich net vergeäte,
On ös die Leäve noch so lang.
On schluts du ens din Oeg för emmer,
Kömms en die ew'ge Heimat du,
Dann wörd dat Klöckske dich noch senge
E Leed för dich: zur ew'gen Ruh'.
                                                               Leo Oellers



Zint Irmgard.

Mittwoch, 5. September 2018

Neue Irmgardisfahnen

Die Irmgardisoktav steht vor der Tür. Viele Süchtelner schmücken dazu den Prozessionsweg und ihre Häuser. Das beliebte Motiv des altbekannten Irmgardisfähnchens gibt es nun als 60x60cm große Fahne.
Die Stofffahne ist in ausgezeichneter Qualität und kann im Süchtelner Pfarrbüro St.Clemens für € 10 pro Stück gekauft werden.


Irmgardisfahnen 2018

Irmgardisfahnen 2018

Mittwoch, 29. August 2018

St.Irmgardis - Oktav 2018

In diesem Jahr feiern wir die St.-Irmgardis-Oktav als geistliche Woche vom 08. – 16. September.  Die einzelnen Tage der Oktav werden thematisch den sieben ‚Ich-bin-Worten’ im Johannesevangelium folgen:

So., 09. Sept.  Ich bin die Auferstehung.                                         Joh 11,25
Mo., 10. Sept.  Ich bin das Brot des Lebens.                                    Joh 6,35
Di., 11. Sept.   Ich bin das Licht der Welt.                                        Joh 8,12
Mi, 12. Sept.    Ich bin die Tür.                                                        Joh 10,9
Do., 13. Sept.  Ich bin der gute Hirte.                                              Joh 10,11
Fr., 14. Sept.   Ich bin der Weg.                                                      Joh 14,6
Sa., 15 Sept.   Ich bin der wahre Weinstock.                                    Joh 15,1
So., 16 Sept.   Als er zu ihnen sagte: Ich bin es!, da wichen sie zurück.  Joh 18,6

Die ‚Ich-bin-Worte’ Jesu sind Kernaussagen unseres Glaubens, die den hohen Anspruch erheben, dass für den, der das Leben in Fülle haben will, kein Weg an Jesus vorbeiführt; denn Er ist der Weg und das Leben. (Joh 14,6). Gleichzeitig ist jedes ‚Ich-bin-Wort’ Jesu mit einer Verheißung verbunden, die ‚Leben’ schenken will.

Herzliche Einladung zur Teilnahme an der geistlichen Woche! 

Das Programm zur Irmgardis-Oktav erhalten Sie durch Klicken hier


Irmgardis-Oktav 2018

 

Freitag, 6. Juli 2018

Osterkommunion 1940 - St. Clemens Süchteln

Osterkommunion 1940 - St. Clemens Süchteln
Osterkommunion 1940 - St. Clemens Süchteln

 Hl. Christopherus
Mein Joch ist süss
meine Bürde ist leicht.

Osterkommunion 1937 - St. Clemens Süchteln

Osterkommunion 1937 - St. Clemens Süchteln

Osterkommunion 1937 - St. Clemens Süchteln
Wie Christus
durch die herrlich-
keit des Vaters 
von den Toten
auferstanden ist
so sollen auch wir 
in einem neuen 
Leben wandeln.