Mittwoch, 4. September 2019

360° Heiligenberg Süchteln - Rundgang an der Irmgardiskapelle

Am heutigen 4. September dem Festtag der Heiligen Irmgardis, schalten wir den virtuellen Rundgang 360° an der Irmgardiskapelle frei. HIER

Hochbedauerlich ist es, dass in 2019 die Irmgardisoktav vom 07. bis 15. September nicht auf dem Heiligenberg stattfinden wird. Wegen der andauerenden Trockenheit und dem dadurch möglichen plötzlichen Astbruch von Bäumen, findet die Irmgardisoktav in der Pfarrkirche St. Clemens statt. Das Oktavprogramm mit den Messzeiten hier .
  
Die Irmgardiskapelle ist an den Oktavtagen dennoch jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr geöffnet!

Sollten Sie es in dieser Zeit nicht schaffen das Heiligtum von Süchteln aufzusuchen, haben sie jetzt die Möglichkeit, den Heiligenberg und die Irmgardiskapelle virtuell zu erkunden und vor dem Altar der Kapelle zu verweilen!


Special thanks go´s to Wayne !
Thanks a lot for your technical support to make this virtuell tour possible for us!

Freitag, 23. August 2019

Graböffnung der Heiligen Irmgardis 2019

Da in diesem Jahr der 4. September auf einen Wochentag fällt, werden im Kölner Dom mehrere Heilige Messen in der Agnes-Kapelle gefeiert. Das ist die Seitenkapelle des Doms in der die Heilige Irmgardis beerdigt ist, wie schon hier berichtet.

Weiter Informationen zu den Gottesdienstzeit im Kölner Dom entnehmen sie hier:








Sonntag, 5. Mai 2019

Himmelsblüte



Ipsa me deduxerunt et adduxerunt in montem sanctum tuum et in tabernacula tua.

 +++
Daß sie zu Deinem heiligen Berg mich leiten und mich führen in Dein Zelt.

Donnerstag, 4. April 2019

Mittwoch, 13. März 2019

Die Töchter vom "Heiligen Kreuz" verlassen die Stadt

Das Leben der Heiligen Irmgardis ist zutiefst mit dem Haus Aspel bei Rees verbunden. Dass dort ein Orden gegründet im 19. Jahrhundert und bis heute Bestand hat, ist den wenigsten bekannt. Die "Töchter vom Heiligen Kreuz" hier hatten sogar eine Niederlassung in Düsseldorf gegründet. Mussten diese aber jetzt wegen "Überalterung" verlassen und nach Aspel ins Mutterhaus zurückkehren. So berichtet die RP am 11.01.2019 hier.

Und so ist wieder ein Kloster geschlossen! "Business as usual" möchte man meinen, in den Tagen der großen Krise der katholischen Kirche. Wieder ist ein Stück des Christlichen Abendlandes für immer weg. Ohhhh Pardon, das dürfen wir ja nicht mehr sagen, wie dieser hohe deutsche Krichenfürst meint, hier.


RP-Düsseldorf  11.01.2019

In Düsseldorf ist das Leben und Wirken von Schwester Emilie Schneider mit dem Theresienhospital eng verbunden. Schwester Emilie Schneider war dort in Düsseldorf 1852 die erste Oberin und gilt als "moderne Mystikerin". Prägend für Schwester Emilie war eine Frömmigkeit, die ihre Kraft aus der Heiligen Messe schöpfte. In ihrer mystischen Verbundenheit mit Christus erkannte sie in den armen und notleidenden Menschen den leidenden Herrn, deshalb war sie in der Armenfürsorge aktiv. Auch hier finden sich wieder Parallelen zum Leben der heiligen Irmgardis.




Dort ist auch nach ihr der Emilie-Schneider-Platz (Altstadt) benannt worden. Emilie Schneider wurde in der Josephskapelle am Theresienhospital in Düsseldorf bestattet.
Josephskapelle und ehemaliges Theresienhospital in Düsseldorf
In der Ordensgeschichte des Ordens der "Töchter vom hl. Kreuz" ist zu lesen hier,
Johanna Haze (späterer Ordensname: Mutter Maria Theresia), die 1782 in Lüttich geboren wird, mit drei gleichgesinnten Frauen eine Kommunität in Lüttich gründet und karitativ arbeitet (Armenschule, Betreuung von Hilfsbedürftigen usw.). Dies ist die Keimzelle der späteren Ordensgemeinschaft der "Töchter vom hl. Kreuz", deren offizielle Gründung in das Jahr 1833 (8. September) fällt.


Sie arbeitet mit ihren Gefährtinnen in den Elendsvierteln der Industriestadt Lüttich, sorgt sich um die Straßenkinder, vermittelt ihnen die Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen), holt junge Mädchen von der Straße und gibt ihnen Nähunterricht, damit sie einen Broterwerb erlernen. Grundprinzip der Ordensgründerin ist die tätige Nächstenliebe in der Nachfolge Christi - dem Einzelnen zugewandt.

Im Laufe der Zeit expandiert der Orden sehr stark. Die Schwestern arbeiten im Wesentlichen in der Krankenpflege, der Sozialarbeit und Erziehung, besonders bei Mädchen und Frauen. Sie werden von Städten und Gemeinden angefragt, um in sozialen Brennpunkten zu helfen (Kinder-, Mädchen- und Frauenverelendung, Prostituierte, Gefängnisse), um menschliches Leid zu mindern. In den Kriegslazaretten des 19. und 20. Jahrhunderts pflegen sie die Kranken und Verletzten.

1862 gehen Schwestern nach Indien und später nach Pakistan, 1863 und in den Folgejahren nach England, Irland, Italien, Kalifornien/USA, Brasilien und 2000 von Indien aus nach Kamerun. 
 +++

Im RP-Artikel vom 11.Januar ist zu lesen: "Da den Töchtern vom Heiligen Kreuz der Nachwuchs fehlte, wurde das Theresienhospital 2007 abgewickelt, das Interieur versteigert. Das wuchtige Hospitalgebäude in bester Wohnlage wurde zur Kameha Residence mit 54 Lifestyle-Apartments umgebaut. Nur die Josephskapelle blieb vom Verkauf ausgenommen und wird noch heute für kirchliche Zwecke genutzt."

Man beginnt zu erahnen wie tief die Krise der Kirche ist. Ob den letzten Schwestern klar ist, wie weit sie sich selber von Ihrem eigenen Orden entfernt haben und somit auch vom christlichen Abendland?

Samstag, 9. Februar 2019

Andenken an die heilige Mission 1913 - Pfarrkirche zu Süchteln


Heiligstes
Herz Jesu, ich vertraue auf Dich!
(300Tage Ablaß jedesmal. Pius X. 27, Mai 1905)





 "Es ist kein anderer Name den Menschen
gegeben, wodurch wir selig werden, als der Name Jesus."

 Andenken an die hl. Mission

in  der Pfarrkirche zu 
Süchteln
vom 16. Februar bis 2. März 1913.
Dein Gott, das ist dein Ziel auf Erden!
Rette deine unsterbliche Seele!
Die Seele gerettet, Alles gerettet!
Die Seele verloren, alles verloren!
Darum meide die Todsünde, das grösste
Übel!
Fliehe die nächste Gelegenheit zur Sünde! 
"Denk" oft ernstlich an die letzten Dinge
Und du wirst in Ewigkeit nicht sündigen."
Kinder:"Ehret Vater und Mutter!"
Jüngling, Jungfrau: "Gedenke deines 
Schöpfers in den Tagen Deiner Jugend!"
Eltern: Seid getreu "und erziehet eure 
Kinder in der Lehre und in der Zucht
des Herrn!"
Herrschaften, Arbeitgeber: "Gebet den
Knechten, was recht ist und billig,
wissend, dass auch ihr einen Herrn im
 Himmel habt!"
Dienstboten, Arbeiter: "Selig die Armen,
denn ihrer ist das Himmelreich!"
Bete alle Tage, besonders in der Versuchung!
Empfange öfter die hl. Sakramente!
Opfere täglich deine Arbeiten Gott auf!
Verehre kindlich die hl. Gottesmutter Maria! 
"Sei getreu bis in den Tod, und ich will 
dir die Krone des Lebens geben!"

>>>>>> I H S<<<<<<



Gebet
und die Gnade der Beharrlichkeit.

Ich weihe und übergebe dem
heiligsten Herzen unseres Herrn 
Jesus Christus mich selbst und mein
Leben, alle meine Handlungen,
meine BEschwerden und meine
Leiden, damit alles, was ich bin und
habe, nur dazu diene dasselbe zu 
ehren und zu lieben.
Es ist mein fester Entschluss,
ihm ganz anzugehören, alles aus 
Liebe zu ihm zu tun und von ganzem 
Herzen allem zu entsagen, was ihm
missfallen könnte.
Daher erwähle ich dich, o heilig-
stes Herz, zu meiner einzigen Liebe,
zum Beschützer meines Lebens, zur 
Sicherheit meines Heils zur Stärke 
meiner Schawchheit und Unbestän-
digkeit und zum Einsatz für alle
Sünden meines ganzen Lebens.
O Herz voll Milde und Güte,
sei du meine Zuflucht in der Stunde
des Todes, sei meine Rechtfertigung
vor Gott und wende von mir ab
die Strafe seines gerechten Zornes.
O Herz der Liebe, auf die setze
ich mein ganzes vertrauen. Von 



meiner Bosheit und Schwachheit
fürchte ich alles, aber von deiner 
Güte hoffe ich auch alles. So tilge in
mir, was dir missfallen oder wider-
stehen kann. Deine reine Liebe präge
sich so fest meinem Herzen ein, dass
ich deiner niemals vergessen und 
von dir mich niemals trenne kann.
O mein Heiland, ich beschwöre
dich bei all`deiner Liebe, dass mein
Name eingeschrieben sein in deinem 
heiligsten Herzen. Denn mein Glück
und meine Ehre soll es sein, in
deinem Dienste zu leben  und zu 
sterben. Amen.
(30 Tage Ablaß. Leo XIII. 13 Jan.1898)
-----
Ein vollkommener Ablaß für die 
Sterbestunde.
Herr mein Gott, schon jetzt nehme ich 
jede Art des Todes, wie es Dir gefallen
wird, mit allen ihren Aengsten, Leiden und 
Schmerzen von Deiner Hand in voller Er-
gebeung und Breitwilligkeit an.
Papst Pius X. hat am 9. März 1904 allen 
Gläubigen einen vollkommenen Ablass für
ihre Sterbestunde gewährt, wenn sie einmal 
während ihres Lebens an einem beliebigen 
Tage nach würdigem Empfang des Buß-
sakraments und der hl. Kommunion mit
wahrer Liebe zu Gott obriges Gebet verrichten.
-----
Mit bischöflicher Approbation.